Das Special – Hochzeit

Ein Trauring für 42 Millionen Euro?

22. Februar 2025
Trauringe

Trauringe. Sie stehen für das Versprechen der ewigen Liebe und die Verbindung zweier Menschen. Kein anderes Schmuckstück ist symbolisch und emotional so aufgeladen. Kurioses und Interessantes rund um den Trauring.

Von Carmen Sadowski

 

Eheringe stehen von jeher für die Zugehörigkeit und Verbundenheit eines Paares. Für die meisten Paare ist der Gang zum Juwelier vor der Hochzeit obligatorisch. Der Londoner Diamantenproduzent De Beers prägte vor rund 80 Jahren den Spruch: „A Diamond is forever“ – auf Deutsch: „Ein Diamant ist für die Ewigkeit“. Doch es muss kein sündhaft teurer Edelstein sein. Ein schlichter Reif aus Silber oder Gold tut es auch. Schon bei den alten Römern war der „Fede“ (Treue-
ring) Bestandteil der Hochzeitszeremonie – meist aus Eisen geschmiedet. Der Ringfinger der linken Hand war der dafür vorgesehene Platz, denn die Menschen glaubten, dass von diesem Finger eine Ader, die sogenannte Vena Amoris, direkt zum Herzen führt.

 

Rechts oder links?

In südlichen Ländern wie Italien, Spanien und Portugal, aber auch in der Schweiz und den USA ist der Ehering an der linken Hand noch immer verbreitet. Hierzulande ist das anders. Und auch in Österreich, Polen, Dänemark oder Russland ist er schon vor Jahrhunderten an die rechte Hand gewandert. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die rechte Hand im Volksmund als die „gute“ Hand galt. Im Hinduismus wird er am zweiten Zeh getragen.

 

Für immer und ewig

Seine kirchliche Bedeutung erhielt der Trauring um 855 nach Christus: „So wie der Ring keinen Anfang und kein Ende hat, so soll die Beziehung und der Bund mit Gott ewig währen“. Mit diesen Worten machte Papst Nikolaus I. das Schmuckstück zum Symbol für eine von Gott geschlossene Verbindung, die der Mensch nicht trennen dürfe. Im 12. Jahrhundert wurde es üblich, die Ringe vom Priester segnen zu lassen. Damals trugen sie die einheitliche Gravur „Pignus amoris habes“: „Du hast meiner Liebe Pfand“

 

Der teuerste Ring der Welt

Das Durchschnitts-Paar gibt zwischen 1.000 und 2.000 Euro für ihre Trauringe aus. Als Rainier III. von Monaco Hollywood-Star Grace Kelly das Ja-Wort gab, steckte er ihr einen 10,47 Karat schweren Ring für vier Millionen Dollar (rund 3,8 Millionen Euro) an den Finger. Das war 1956. Heute ist das von Cartier entworfene Schmuckstück um die 42 Millionen Euro wert und gilt als teuerster Ring der Welt.

Auf Platz Nummer zwei folgt der Klunker von Jackie Kennedy-Onassis. Fünf Jahre nach dem Tod ihres Ehemannes John F. Kennedy heiratete sie Aristoteles Onassis. Der steinreiche Reeder schenkte ihr damals den sogenannten „Lesotho III“-Ring. Nach dem Tod von Jackie O. kam der Diamantring für 2,6 Millionen Dollar unter den Hammer und soll heute um die 22 Millionen Dollar wert sein.

 

Kurioser Feiertag

In den USA hat der Ehering sogar einen eigenen „Feiertag“. Der 3. Februar steht als National Wedding Ring Day, Tag der Eheringe, im Kalender. Ob ein Schmuckunternehmen das Ereignis ins Leben gerufen hat, ist nicht überliefert.

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